Quecksilberanalyse des Speichels (Amalgam-Füllungen)

Amalgam war aufgrund seiner sehr guten physikalischen Eigenschaften und seines günstigen Preises lange Zeit aus der Zahnheilkunde nicht wegzudenken. Allerdings gab es schon lange Hinweise, welche die Verträglichkeit des Materials gerade bei empfindlichen Personen in Frage stellten.

Was ist eigentlich Amalgam?

Als Amalgam bezeichnet man eine Legierung von Quecksilber mit anderen Metallen. Zahnamalgam besteht zu 51% aus Quecksilber, zu 25% aus Silber, zu 10% aus Kupfer, zu 13% aus Zinn und zu einem Prozent aus Zink. Der Zahnarzt verrührt bei bei der Herstellung einer Amalgamplombe die pulverförmigen anderen Bestandteile mit dem flüssigen Quecksilber. Das Material ist zunächst noch pastös und kann so in den zu behandelnden Zahn gedrückt werden. Da sich das Material bei der innerhalb weniger Minuten ablaufenden Amalgambildung geringfügig ausdehnt, entsteht ein spaltfreier Verschluß der behandelten Stelle.

Wie gelangt das Quecksilber in den Körper?

Ein Teil des Quecksilbers aus den Füllungen löst sich zum Teil im Speichel und gelangt so in den Magen-Darm-Trakt wo es zu sieben bis zwölf Prozent vom Körper aufgenommen wird. Es reichert sich vor allem in Niere und Leber an. Die größte Quecksilberbelastung in Niere und Leber stammt aus dieser Quelle.

Ein anderer Teil des Quecksilbers verdampft im Mundraum wird eingeatmet und zu 80% über die Lunge ins Blut aufgenommen. Es gelangt auf direktem Weg und in elementarer Form in das Gehirn und kann dort die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Im Blut wird das elementare Quecksilber nach einiger Zeit in ionisches verwandelt und ist anschließend dort »gefangen«. Es reichert sich so an.

Wie wird gemessen?

Für die Messung sind zwei Speichelproben erforderlich, eine Probe vor und eine Probe nach einer zehnminütigen »Kauphase« mit einem Kaugummi. Aus den beiden Werten wird dann ein Durchschnitt errechnet.

Wie sind die Ergebnisse zu interpretierten?

Die WHO (World Health Organisation der UN) hat für die Quecksilberaufnahme einen provisorischen Wert veröffentlicht. Davon ausgehend ergibt sich als »Handlungsgrenze« ein Richtwert von 40 Mikrogramm Quecksilber pro Liter Speichel.

Was tun?

Sollten in Ihrem Speichel erhöhte Werte festgestellt werden, empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit dem Zahnarzt, beispielsweise im Rahmen der jährlichen Untersuchung.

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