Stuhluntersuchungen
Darmkrebs-Früherkennung

Klinisch relevante Keime: Hefen

Hefepilz-Infektionen des Darmes können über die Stimulation des Immunsystems Allergien induzieren. Einen wichtigen Hinweis liefert das Auftreten allergischer Symptome wie Heuschnupfen, Asthma, atopische Dermatitis und Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmwand mit Durchtritt von Nahrungsbestandteilen, die als Antigen wirken, wird vermutet. Besonders gefährdet sind abwehrgeschwächte Menschen infolge schwerer Grunderkrankungen oder eingreifender Therapieformen.

Bei einem positiven Hefenachweis im Stuhl, sollte man mit spezifischen labordiagnostischen Untersuchungsmethoden feststellen, ob es sich in diesem Fall um krankmachende, sich in der Darmschleimhaut festsetzende oder nur um ungefährliche, den Darm passierende Hefen handelt.

Helicobacter-pylori-Antigen im Stuhl

Im Jahre 1982 wurde das spiralförmige Bakterium Helicobacter pylori auf der Magenwand und in der darüberliegenden Schleimbarriere (wieder)entdeckt. Heute weiß man, dass etwa 80 - 90% der Gastritiden Helicobacter-induziert sind. Das Bakterium besiedelt die Schleimhaut des gesamten Magens und führt zu einer meist lebenslangen Entzündung in allen Abschnitten des Magens.

Durch die toxischen Produkte des Helicobacter pylori wird das Oberflächenepithel der Magenschleimhaut geschädigt. Eine wichtige Rolle spielt der Keim auch bei der Entstehung des Duodenal- und des Magenulkus und er ist ein wichtiger Kofaktor für die Entstehung von Magenkrebs.

Durch die Sanierungstherapie der Helicobacter-Infektion kommt es zur weitgehenden Heilung der Gastritis. Das Oberflächenepithel und dessen Schleimproduktion werden wieder normal und die Entzündung verschwindet. Der Stuhl-Antigen-Test ist eine einfache, kostengünstige und nichtinvasive Nachweismethode.

Intestinale Blutungen

Durch blutende Polypen und Karzinome gelangt Hämoglobin in den Stuhl. Normalerweise wird dieses an Haptoglobin, ein Serumprotein gebunden. Hierbei handelt es sich um eine Schutzmaßnahme des Körpers, damit bei intravasaler Hämolyse keine Verstopfungen der Nierentubuli eintreten.

Da der Darmkrebs in den allermeisten Fällen aus gutartigen Vorstufen, den Polypen entsteht, und diese über viele Jahre wachsen, gelingt durch den Test eine frühzeitige Erkennung, meistens schon der größeren Polypen. Sollte bei der Untersuchung Blut im Stuhl nachgewiesen werden, kann durch eine Darmspiegelung der Polyp in den meisten Fällen entfernt werden und dadurch eine Heilung erfolgen.

Der Test empfiehlt sich bei allen Personen über 45 Jahren zur Früherkennung und zum Nachweis von Blutungsquellen im unteren Gastrointestinaltrakt. Ebenfalls untersuchen lassen sollen sich Personen, in deren Familie bei Geschwistern oder Eltern Darmkrebs gefunden worden ist.

Darmkrebs-Früherkennung mit dem M2-PK-Test

Früherkennung bietet den größtmöglichen Schutz. man kann es nicht oft genug sagen: Darmpolypen und Darmkrebs im Frühstadium tun nicht weh. Darmkrebs entsteht in der Regel aus aus Polypen. Viele dieser zunächst gutartigen Wucherungen der Darmschleimhaut entarten im Laufe von 6 bis 10 Jahren zu bösartigen Tumoren. Jahre, in denen der Körper keine Alarmsignale aussendet.

Das macht Darmkrebs so heimtückisch. Er entsteht nicht von heute auf morgen, und er kündigt sich, wenn überhaupt, erst spät an! Wenn sich der Krebs durch krampfartige Schmerzen, Müdigkeit oder Gewichtsverlust bemerkbar macht, ist er meist schon so weit fortgeschritten, dass Heilung nicht mehr möglich ist.

Mit M2-PK-Test wird ein tumorspezifisches Enzym im Stuhl nachgewiesen und auf diese Weise ein eventuell vorhandener Darmtumor in einem frühen Stadium entdeckt.

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