Asbest-Test

Was ist Asbest?

Asbest ist eine Sammelbezeichnung für sechs Varietäten von Silikatmineralien. Wegen seiner vielen positiven technischen Eigenschaften (Nichtbrennbarkeit, thermische und elektrische Isolationswirkung, chemischen Beständigkeit) wurde es bis in die 70er-Jahre vielseitig und großflächig eingesetzt. Ein Herstellungs- und Verwendungsverbot besteht in Deutschland allerdings erst seit 1993.

Als Asbestfasern gelten Partikel die eine Länge von über 5 Mikrometern, einen Durchmesser von unter 3 Mikrometern und ein Längen-Durchmesser-Verhältnis von mehr als 3:1 aufweisen.

Wo wurde Asbest eingesetzt?

In niedrigen Gehalten wurde Asbest in Faserzementprodukten wie beispielsweise

  • Fassadenbekleidungen,
  • Dachdeckungen,
  • Fensterbretter,
  • Innenwandverkleidungen,
  • Lüftungsleitungen,
  • oder Blumenkästen

eingesetzt. In diesen Produkten werden die Asbestfasern in der Regel zwar fest gebunden, sobald dieser feste Verbund witterungsbedingt oder durch Zerstörung nachläßt können Asbestfasern freigesetzt werden.

In hohen Konzentrationen wurde Asbest für Wärme-, Brand- oder Schallschutzaufgaben eingesetzt in Form von Spritzasbest, als Dichtung, Pappe oder in Schnurform. Beispiele sind

  • Ummantelungen von Wasserleitungen und Kesselanlagen,
  • Asbestpappenunterlagen von Fußbodenbelägen,
  • Ummantelungen von Stahl-, Stahlbeton oder Holzträgern,
  • Abdichtungen von Kabel- oder Leitungsdurchführungen,
  • Abdichtung von Hohlräumen zwischen Tür- oder Fensterrahmen und der Wand,
  • Auskleidung und Abdeckung von Kabel- oder Leitungskanälen,
  • Innenbeschichtung von Lüftungskanälen,
  • Deckenbeschichtungen in Hallenbädern, Garagen, Dusch- und Umkleideräumen,
  • oder Auskleidungen von Nachtstromspeichergeräten (bis 1977).

Wegen der teilweise äußerst schwachen Bindung der Asbestfasern in diesen Materialien kann von diesen Produkten bereits durch leichtes Anstoßen oder durch Erschütterung Asbestfaserstaub in die Luft gelangen.

Gesundheitliche Auswirkungen

Die Asbestose ist eine typische Erkrankung von Asbestarbeitern die über viele Jahre hohen Asbestkonzentrationen am Arbeitsplatz ausgesetzt waren. Unter ungünstigen Umständen kann eine Asbestfaser Lungenkrebs auslösen, die Wahrscheinlichkeit an Lungenkrebs zu erkranken ist bei Menschen die beruflich Asbestfasern ausgesetzt sind fünfach erhöht, wer dann noch raucht ist dem zehnfachen Risiko ausgesetzt.

Seit 1977 ist das Mesotheliom in die Liste der Berufkrankheiten durch Asbest aufgenommen. Es handelt sich dabei um einen bösartigen Tumor der vom Lungen-, Rippen- oder Bauchfell ausgeht. Typisch für diese Erkrankung ist die lange Zeit, die zwischen der eigentlichen Asbestbelastung und dem Ausbruch der Krankheit liegt (im Durchschnitt etwa 30 Jahre).

Wie erkennt man Asbest?

Ohne Hilfsmittel ist eine Asbestbelastung gar nicht zu erkennen. Ein erfahrener Baustoff- oder Sanierungs-Fachmann »riecht« jedoch die Stellen an denen sich häufig Asbest finden läßt anhand seiner jahrelangen Erfahrung. Im Zweifelsfall ist jedoch immer eine Probeentnahme und die Untersuchung der Materialprobe erforderlich. Unter dem Polarisationsmikroskop kann man eine sichere Diagnose stellen.

Wie entnehmen Sie eine Probe?

Eine Selbstentnahme von Proben ist nur dann sinnvoll, wenn Sie nur eine oder zwei Proben entnehmen wollen. Sollten Sie großflächig eine Asbestbelastung vermuten, lassen Sie bitte die Finger davon und ziehen Sie bitte einen Fachmann zu Rate.

Benutzen Sie auf keine Fall einen haushaltsüblichen Staubsauger um eventuell anfallende Bruchstücke aufzunehmen. Handelsübliche Stabsaugerbeutel sind nicht in der Lage die Asbestfasern zu filtern, Sie würden die Fasern nur großflächig verteilen.

Feuchten Sie den Gegenstand von dem Sie eine Probe entnehmen wollen gut an, Bruchstücke sind mit feuchtem Lappen aufzunehmen, die Bruchstelle ist anschließend feucht und gründlich zu reinigen.

Es genügt eine kleine Probemenge um das Material zu analysieren. Der Probebehälter muß luftdicht verschlossen werden und anschließend von Außen feucht und gründlich gereinigt werden.

Wurde das Vorhandensein von Weichasbest festgestellt sollten Sie in Ihrem eigenen Interesse einen Fachmann zu Rate ziehen. Die Entsorgung von Hartasbest besprechen Sie mit dem Abfallberater Ihrer Gebietskörperschaft.

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