Raumluft-Test
Schwerflüchtige Wohnraumgifte

Was sind Wohnraumgifte?

Unter dem Sammelbegriff Wohnraumgifte versteht man organische Verbindungen, mit denen beispielsweise Baumaterialien belastet sein können. Diese Gifte sind entweder im Baumaterial selbst enthalten (PVC-Bodenbelge, Teppichböden, Farben, Lacke, ...) oder wurden im Verlauf der Zeit zum Beispiel als Holzschutzmittel eingebracht. Ein dritter Weg wie diese Stoffe in den Wohnraum gelangen können sind elektronische und elektrische Bausteile.

Aufgrund des niedrigen Dampfdruckes werden diese Stoffe nur sehr langsam, dafür aber entsprechend langanhaltend freigesetzt. Die Stoffe sind augrund der niedrigen Konzentration in der Raumluft oder durch Gewöhnung von den Bewohners geruchlich kaum wahrnehmbar.

Die Stoffe werden über Lunge, Magen-Darm-Trakt und über die Haut aufgenommen. Die Stoffe sind »lipophil«, dass heißt werden von Fetten geradezu »magisch angezogen« und reichern sich daher auch in fetthaltigen Lebensmitteln an. Im Körper werden sie über den Blutkreislauf in die Zielorgane Gehirn, Leber und Nieren transportiert. Auch im Körperfett werden die Stoffe gespeichert. Die Gifte können über die Muttermilch auch an Babys weitergegeben werden.

Wo wurden welche Stoffe eingesetzt?

Nachfolgend eine Übersicht über die häufigsten Substanzen und ihr Vorkommen:

  • PCP (Pentachlorphenol) und Lindan: Holzverkleidungen, behandelte Hölzer, PCP-Zulassung bis 1989, Restbestände auch später, liegt eine Belastung mit PCP oder Lindan vor ist eine zusätzliche Belastung mit Dioxinen hochwahrscheinlich, da Dioxine quasi als »Verunreinigung« mitgeliefert wurden.
  • PCB (polychlorierte Biphenyle): Fugendichtmassen, Kondensatoren.
  • Benz-a-pyren: Parkettkleber bis in die 60er-Jahre, Tabakrauch. Benz-a-pyren dient als Leitsubstanz für die große Gruppe der meist krebserregenden Polycyclischen Aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK).
  • Permethrin: Teppiche, Teppichböden, Vorhänge aus Wolle oder Baumwolle, Schädlingsbekämpfungsmittel.
  • PVC-Weichmacher: Bodenbeläge, Kabelummantelungen, Beschichtungen, Fenster und Türen.

Mögliche Symptome

Die Symptome sind so vielfältig wie unterschiedlich und reichen von Reizungen über Allegien, Störungen von Psyche oder Nervensystem bis hin zu Krebs. Auswirkungen auf das Immunsystem und die Fruchtbarkeit sind ebenfalls nachgewiesen.

Man kann die Symptome wie folgt unterscheiden:

  • Internistisch: Schwellungen im Gesicht, Allergien, chronische Bronchitis, Fieberschübe, rheumatoide Erkrankungen.
  • Psychiatrisch und psychomotorisch: Depressionen, Schlafstörungen, Benommenheit, Antriebsstörungen, Konzentrationsmangel.
  • Neurologisch: Kopfschmerzen, Schwindel, Gangunsicherheit, herabgesetzte Nervenleitgeschwindigkeit, Sensibilitätsstörungen, Paraästhesien.

Untersuchungsmöglichkeiten

Die Luftschadstoffe eines definierten Raumvolumens werden gesammelt und untersucht. Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass der Sammelzeitraum häufig eng begrenzt ist und daher nicht unbedingt ausreichend aussagekräftig für eine eventuell vorhandene Dauerbelastung ist.

Das von uns angebotene Verfahren untersucht dagegen den Hausstaub. Dieser wird ganz normal durch den Staubsauger gesammelt. Die Staubanalyse ist ein einfaches und verläßliches Verfahren, um eine Abschätzung der Raumluftbelastung mit schwerflüchtigen Schadstoffen. Untersucht werden sogenannte Leitsubstanzen, d.h. Substanzen, die bei erhöhtem Vorkommen auch auf ein Vorkommen anderer, häufig noch gefährlicherer, Verbindungen schließen lassen.

Es gibt zwar noch keine verläßlichen Grenzwerte, es zeichnet sich jedoch in der Expertendiskussion ab, dass eine Belastung jeweils unter 1 mg/kg Hausstaub liegen sollte.

Was tun, wenn eine erhöhte Belastung festgestellt wird?

Als erstes sollten die Quelle der Belastung ausfindig gemacht werden. Je nach Substanz ist dies mehr oder minder schwierig, da einige Substanzen auch aus verschiedenen Quellen stammen können. Ist die Quelle festgestellt bleibt anschließend in der Regel nur die Möglichkeit die mit Giftstoffen belasteten Gegenstände bzw. Baumaterialien aus der Wohnung zu entfernen. Belastete Holzbalken können unter Umständen auch durch Abhobeln von der meist nur oberflächlichen Belastung befreit werden.

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